Monitoring Asiatische Hornisse 2024

Die folgende Karte zeigt die registrierten Monitoringstellen in Brandenburg markiert durch einen grünen Stern.

Verdachtsfälle, Fundmeldungen, Nestfunde und auch Fälle in denen es zu einer Verwechselung gekommen ist werden ebenfalls in der Karte dargestellt.

Dabei bedeutet ein rotes Symbol einen Fund, ein gelbes Symbol einen noch zu klärenden Verdacht und ein grünes Symbol eine Fundmeldung, die sich nicht bestätigt hat.

Sollte es zu einer Nestentfernung gekommen sein, wird das Symbol Orange eingefärbt. Für weitere Informationen kann das Symbol angeklickt werden.

Das in 2023 in Berlin gefundene Nest wird Vollständigkeitshalber aufgeführt und ist in Lila eingefärbt.

© Wolfgang Korazija

 

 

Die asiatische Hornisse breitet sich immer weiter in Deutschland aus.

Das derzeit östlichste Vorkommen in Deutschland wurde im September 2023 in Berlin entdeckt. Dabei ist von einer Einschleppung einer einzelnen Königin auszugehen. Das Nest in Berlin wurde im Herbst 2023 entfernt. Im Bereich um Berlin ist also erhöhte Aufmerksamkeit geboten da durchaus die ersten Jungköniginnen aus dem Nest ausgeflogen sein könnten.

Da bislang kein flächendeckendes Monitoring in Deutschland stattfindet, ist nicht bekannt, wie weit sich das Vorkommen der asiatischen Hornisse in Deutschland in Richtung Osten ausgebreitet hat.

Gemeinsam mit den Landesbehörden möchte die Imkerschaft die asiatische Hornisse zurückdrängen, beziehungsweise unter Kontrolle halten. Ziel ist es, ein bundesweit einheitliches Vorgehen einzuführen und sicher zu stellen.

Der Landesverband der Brandenburgischen Imker begann erstmals im Mai 2023 mit einem Monitoring durch die Mitglieder der einzelnen Imkervereine. Das Monitoring wird auch in 2024 weitergeführt und ausgeweitet.

Imker die sich in 2024 zum Monitoring anmelden möchten, registrieren sich unter folgender E-Mail-Adresse: vvmeldung@imker-brandenburgs.de

Nach der Registrierung gibt es eine E-Mail mit weiteren Informationen.

Wichtig ist es bereits im Frühjahr auf die Primärnester zu achten. Diese befinden sich häufig an geschützten Stellen, z.B. in Schuppen, unter Carports oder auch in Nistkästen.

Bei einer positiven Sichtungsmeldung wird das Landesamt für Umweltschutz Brandenburg über die Sichtung informiert.

Die örtlichen Imkervereine versuchen dann die Nester aufzuspüren. Dazu können in den einzelnen Imkervereinen Wespenberater ausgebildet werden. Diese werden sowohl im Aufspüren als auch im Vernichten der Hornissennester geschult. So absolvierten im Herbst 2023 rund 30 Imker beim Landesverband Brandenburgischer Imker erfolgreich die Schulung zum Wespenberater.

Derzeit erfolgt die Vernichtung in Zuständigkeit des Landesamt für Umweltschutz durch einem Beauftragten Wespenberater des Landesverbandes Brandenburgischer Imker.